Leserstimmen
| Ich habe das Buch in einem Rutsch
"verschlungen" und kann nur sagen: Großartige Sache, das! Ein dickes Lob
und Dankeschön an die Urheber dieses lange fälligen Werkes! Was mir besonders gefallen hat: Es ist im ganzen Dschungel der Depri-Literatur ein Buch, das viele Stimmen zu Wort kommen lässt, viele Facetten beleuchtet, mehrere Möglichkeiten und Wege aufzeigt - und auch durchaus kritische Anmerkungen macht. Verdammt, ja, es stimmt einfach nicht, dass Depressionen "sehr gut" zu behandeln sind, und wir sind es leid, dies in Literatur von Fachleuten immer wieder unter die Nase gerieben zu bekommen! Zum anderen ist es ein genial strukturiertes Kompendium, mit klar unterteilten und sehr übersichtlich gestalteten Kapiteln. Wie ein "Mitglied" der "Familie Kompenet", mit dem ich heute außer der Reihe in Düsseldorf frühstücken war, so treffend anmerkte: "Die Aufteilung ist schon genial, die einzelnen Unterkapitel sind kurz und präzise gehalten. Wenn es mir so richtig schlecht geht, kann und will ich mich nicht durch seitenweise furztrockene Fachliteratur quälen. Und es beleuchtet ja wirklich alle Aspekte, die wichtig sind." Das trifft den Nagel auf den Kopf: Es ist gleichzeitig ein absolut praxisbezogenes Nachschlagewerk wie auch ein Mutmacherbuch - und ihr wisst, ich finde Mutmachdinge ganz wichtig...... Ich kann nur sagen: Schade, dass es dieses Buch nicht schon vor 2 1/2 Jahren gab, als ich mich erstmals unvermittelt mit der Diagnose Depression konfrontiert sah. Vieles von den theoretischen Hintergründen und praktischen Hinweisen, die darin stehen, habe ich mir mühsam nach und nach zusammenlesen, erfragen und durch schmerzhafte trial-and-error Versuche selbst erarbeiten müssen. Darauf hätte ich im Nachhinein besonders gerne verzichtet. Und es sprach Dinge an, die mich besonders umtreiben und bewegen. Die Ausführungen zur Einsamkeit etwa..... Mein Dauerthema.... Und auch hier wieder für mich die besonders heilende Erkenntnis: Es ist erstens für die Krankheit ganz normal, sich so zu fühlen - und du bist nicht die Einzige, die darunter leidet, beileibe nicht. Im Gegentum.... Froh und ja, auch stolz macht mich, dass einige meiner Postings ihren Weg in das Buch gefunden haben. Zu erleben, dass aus leidvollen Erfahrungen Hilfe und Unterstützung werden kann. Wertgeschätzt zu werden. Tut schon auch gut! Auch dafür mein Dank! Sieht toll aus. Es dauert bestimmt eine Weile,
bis ich mich durch die vielen Buchstaben durchgearbeitet habe. Ich glaube,
jeder Depressions-Neuling wird zuerst die Postings lesen und sich
verstanden fühlen und sich dann daran wagen, die vielen beschriebenen
Hilfemöglichkeiten für sich zu prüfen. Es ist für mich nicht zum hintereinander weglesen
geeignet, da erschlägt mich glatt die Fülle an Informationen. Was ich
bisher gelesen habe, beleuchtet der Text das jeweilige Thema sehr
umfassend und ausführlich, weit über das hinaus, was in den gängigen
Büchern steht, z.B. über die Zeit nach der Klinik. Und die Postings sind
ja wirklich der Kern des Buches. Ich dachte vorher eher, das ab und zu mal
eines auftaucht. Aber so finde ich es hervorragend gemacht - nicht Theorie
mit einzelnen Fallbeispielen, sondern mitten aus dem Leben (oder viel zu
oft mitten aus dem Sumpf) mit den fachlichen Erläuterungen dazu. Hätte ich
das Buch vor gut 3 Jahren gefunden - ich hätte es vermutlich verschlungen.
Ich hab das Buch nun von vorne bis hinten durch
und bin begeistert. Ich habe bis jetzt nur mal einige Postings "quer
gelesen". Und ich kann nur sagen, wer es mit diesem Buch jetzt nicht
versteht, wie es uns geht, dann weiß ich auch nicht...
Habe das Buch seit 2 Tagen und bin ganz
begeistert! Da ich es aber (wahrscheinlich im Gegensatz zu
den meisten von euch) als "Neuling" lese möchte ich sagen, dass ich es
super finde. Die Erklärungen sind genau, sachbezogen und leich
verständlich.
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